Wir haben hier im Städtchen einen ganz wunderbaren Kurpark mit einem einzigartigen Gradierwerk. Dorthin zog es mich früher, als das Frollein noch klein war sehr oft. Heute bin ich immer noch gern dort, aber eben nicht mehr so häufig. Mein Arbeitsweg führt mich 2x am Tag dort vorbei und im Sommer durfte ich das jahrhundertalte Bauwerk sogar von oben aus dem Doppeldeckerschätzchen fotografieren. Einst war das Gradierwerk weit über einen Kilometer lang. Davon ist heute leider nicht mehr viel übrig, aber der klägliche Rest wird zum Glück gehegt und gepflegt und die herabrieselnde Salzsole ist gut für die Atemwegsorgane und man hat, wenn man heim geht einen leicht salzigen Geschmack auf den Lippen (ein bisschen gut gegen Meerfernweh 😉  )

Die Fotos sind absichtlich in dieser Farbwahl, es gibt nämlich ganz tolle Lektüre aus der Jahrhundertwende & dort waren die Fotos bekanntlich auch nur s/w. Und natürlich dürfen auch die kleinen Details nicht fehlen…

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